Welche Rolle haben Östrogen und Progesteron in der Hormontherapie?
Wechseljahre und Hormontherapie: Online-Ärzte im Vergleich
Aktualisiert am 21.09.2026
Kurzantwort
Östrogen und Progesteron erfüllen in der Hormontherapie unterschiedliche Aufgaben. Progesteron gehört zu den Gestagenen und kann die Gebärmutterschleimhaut schützen [1].
Welche Aufgabe hat Östrogen?
Östrogenpräparate werden unter anderem gegen Hitzewallungen und andere Wechseljahrsbeschwerden eingesetzt. Estradiol ist eine dafür verwendete Form des Östrogens. Für die Behandlung gibt es unterschiedliche Darreichungsformen [2].
Warum wird ein Gestagen einbezogen?
Eine systemische Östrogentherapie kann die Gebärmutterschleimhaut zum Wachstum anregen. Progesteron kann diesem übermäßigen Wachstum entgegenwirken. Deshalb ist der Schutz der Schleimhaut ein wichtiger Bestandteil der ärztlichen Planung, wenn die Gebärmutter vorhanden ist [1].
Die Kombination ist keine bloße Verdoppelung derselben Wirkung. Die einzelnen Bestandteile haben unterschiedliche Funktionen. In diesem Zusammenhang geht es um systemische Hormontherapie; die lokale Behandlung wird gesondert beurteilt [1][2].
Was bleibt ärztlich zu entscheiden?
Ob und welcher Wirkstoff für Sie infrage kommt, entscheidet die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt. Dabei sind mögliche Nebenwirkungen und die Verträglichkeit zu berücksichtigen. Auch eine bereits begonnene Behandlung braucht eine ärztliche Überprüfung [1].
Quellen
- NHS – About Utrogestan (abgerufen am 21.09.2026)
- NHS – About oestrogen tablets, patches, gel and spray (abgerufen am 21.09.2026)
Diese Seite informiert und vergleicht. Sie ersetzt keine ärztliche Beratung. Ob eine Behandlung für Sie geeignet ist, entscheidet eine Ärztin oder ein Arzt.